Referenzen aus unseren Projekten

Kundenzufriedenheit ist für uns Anerkennung und Antrieb zugleich. Unsere Fallbeispiele veranschaulichen die fundierte Arbeitsweise des MFA. Lesen Sie nach, was in einzelnen Projekten ausschlaggebend war. Gegliedert nach Herausforderungen, Vorgehensweise und Mehrwert eines Projektes.


 
 

Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG und Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Optimierung der Verrechnungspreissystematik in einem Unternehmen mit rund 13.000 Mitarbeitern.

Projektpartner

Phoenix Contact bietet mit rund 13.000 Mitarbeitern innovative Produkte und Lösungen rund um die industrielle Verbindungstechnik. Innerhalb der Phoenix Contact Gruppe ist die Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG mit ca. 700 Mitarbeitern zentraler Lieferant für Metallteile.

Herausforderungen

Die unterschiedlichen Geschäftsmodelle und Anforderungen der beziehenden Geschäftseinheiten innerhalb des Konzerns sowie die Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit der Produkte erfordern bei der Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG die Vorhaltung umfassender, teilweise spezifischer Kapazitäten und Bestände. Das bisherige auf Herstellkosten basierende Verrechnungspreissystem bildete diesen Sachverhalt und die zwischen den Geschäftsbereichen bestehenden Leistungsbeziehungen nicht verursachungsgerecht ab. Letztendlich ergaben sich aufgrund der skizzierten Situation umfassende Optimierungspotentiale im Gesamtkonzern.

Vorgehensweise

In Interviews mit den zentralen, beteiligten Akteuren wurden das aktuelle Verrechnungspreissystem, die Leistungsbeziehungen und die Wirkung des Systems auf die Unternehmensbereiche aufgenommen. In der sich anschließenden, detaillierten Analyse wurde die Eignung des bestehenden Systems für die relevanten Leistungsbeziehungen bewertet und die vorhandenen Fehlsteuerungen transparent aufgezeigt. Aufbauend auf der Analyse wurden eine Handlungsempfehlung und ein Grobkonzept für ein angepasstes Verrechnungspreissystem unter Berücksichtigung der optimalen Erfolgszuweisung und Koordination innerhalb des Konzerns entwickelt.

Der Wertschöpfungsbeitrag des MFA

Das durch die MFA entwickelte Konzept konnte in SAP umgesetzt werden. Folgende Mehrwerte wurden erzielt:

  • Entwicklung einer methodisch fundierten und anwendungsorientierten Verrechnungspreiskonzeption.
  • Realisierung eines gerechteren Erfolgsausweises für alle Unternehmenseinheiten.
  • Vereinfachung der Steuerung und Koordination der Tochtergesellschaften durch die Geschäftsleitung und das Zentralcontrolling der Phoenix Gruppe.
  • Schaffung von Anreizen, die eine Konformität zwischen den Zielsetzungen der Tochterunternehmen und der Erreichung der Konzernzielsetzung der Phoenix Gruppe gewährleisten.
  • Steigerung der Zufriedenheit, Motivation und Zusammenarbeit der Unternehmenseinheiten.
  • Bereitstellung belastbarer Basisdaten für die Kalkulation der Endprodukte der Geschäftseinheiten.

„Die Zusammenarbeit mit dem MFA bietet uns vielfache Vorteile. Mit Ihrem spezialisierten Fachwissen im Bereich der Unternehmensführung und -steuerung schaffen es die Mitarbeiter des MFA immer wieder, neue Impulse zu liefern und damit die Leistungsfähigkeit unserer Organisation nachhaltig zu steigern.“

Ihr Ansprechpartner

Leitender Angestellter
Phoenix Feinbau GmbH & Co. KG

 
 

Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH
und Synflex Elektro GmbH

Qualitäts- und Effizienzsteigerung im Controlling eines mittelständischen Industrieunternehmens mit den MFA Controlling Quick Checks.

Projektpartner

Die Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH und das Schwesterunternehmen die Synflex Elektro GmbH sind Partner und Zulieferer für die internationale elektrotechnische Industrie. Die Unternehmen produzieren und vertreiben mit über 500 Mitarbeitern bei einem Umsatz von ca. 500 Mio. EUR Kupferdrähte im europäischen Kernmarkt und Asien.

Herausforderungen

Der Kunde muss sich im internationalen Wettbewerb beweisen. Die Komplexität der Wertschöpfung steigt stetig. Die zeitnahe Verfügbarkeit handlungsrelevanter Informationen ist in diesem Wettbewerbsumfeld erfolgsentscheidend. Vor diesem Hintergrund wurde es als notwendig erachtet, die historisch gewachsene Organisation und Ausrichtung der Unternehmenssteuerung im Hinblick auf Ihre effiziente und handlungsorientierte Unterstützung der Führungskräfte der beiden Unternehmen kritisch zu hinterfragen.

Vorgehensweise

Ausgehend von der Definition eines Leitbilds für die Controllingarbeit mit der Geschäftsführung beider Unternehmen wurden basierend auf dem MFA Controlling Check die Qualität und Effizienz der aktuellen Controllerarbeit ermittelt und konkrete Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet. Aus mehr als 20 strukturierten Interviews mit den Controllern und Führungskräften der Unternehmen konnten das Selbst- und Fremdbild der Controllerarbeit hergeleitet werden. Ergänzt wurden die Ergebnisse durch eine objektive Bewertung der Controllerarbeit durch das Expertenteam des MFA, bei der die aktuellen Lösungen am  Best-Practice des Controllings in mittelständischen Unternehmen gespiegelt wurde. Anhand dieser 360°-Analyse des MFA Controlling Checks konnte der konkrete Handlungsbedarf im Hinblick auf das angestrebte Zielbild des Controllings dargestellt und sukzessive umgesetzt werden.

Der Wertschöpfungsbeitrag des MFA

Die abgeleiteten Maßnahmen aus dem Controlling-Kompetenz-Check konnten in der Folge umgesetzt werden und führten zu erheblichen Qualitäts- und Effizienzsteigerung der Controllingarbeit. Unter anderem wurden folgende Verbesserungen erzielt:

  • Aufwandseinsparungen im Umfang einer nicht nachbesetzten Vollzeitstelle bei höherer Zufriedenheit der Empfänger der Controllerleistung
  • Begrenzung der Berichte auf die wesentlichen Inhalte und Kennzahlen (Umfang um bis zu 50% reduziert)
  • Verbesserte Qualität durch schnellere Informationsbereitstellung, Online-Berichte und Einführung eines monatlichen Rolling Forecasts
  • Schaffung einer breiten Basis und eines gemeinsamen Controllingverständnisses für die effiziente Zusammenarbeit von Führungskräften und Controlling
     

„Die Arbeit des MFA zeichnete sich durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern sowie einer fundierten, praxisorientierten und praxiserprobten Methodik aus. Dabei hat mir insbesondere die Umsetzungsstärke des MFA imponiert. Im Zuge des Projektes wurden konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt und angestoßen, durch die trotz des hohen Niveaus unseres Controllings noch einmal nachhaltige Verbesserungen realisiert werden konnten.“

Ihr Ansprechpartner

Jörg Eickmann
Kaufmännischer Leiter
Schwering & Hasse Elektrodraht GmbH

 
 


Campus Consult Projektmanagement GmbH

Effiziente Verwaltungsprozesse für weiteres Wachstum einer mittelständischen Beratungsgesellschaft.

Projektpartner

Die Campus Consult Projektmanagement GmbH agiert seit 17 Jahren auf dem Markt der Junior Beratungen. Die Ausgründung aus der Universität vermittelt deutschlandweit Studierende und Absolventen in Projekte und Festanstellungen bei renommierten Unternehmen und Konzernen. 2013 leisteten von Campus Consult vermittelte Berater 4.600 Manntage.

Herausforderungen

Campus Consult  konnte im Jahr 2013 ein Umsatzwachstum von mehr als 30 Prozent realisieren und erwartet auch im Jahr 2014 eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Zur Sicherung des Wachstums sah sich die Campus Consult Projektmanagement GmbH vor der Herausforderung, ihre administrative Organisation im Bereich der Projektabwicklung und Buchhaltung auf das stark gestiegene Geschäftsvolumen auszurichten. Dabei galt es, bestehende Abläufe kritisch zu hinterfragen und neu geschaffene Stellen in die bestehende Organisation zu integrieren.

Vorgehensweise

Ausgangspunkt des Projektes war ein Workshop zur Ermittlung der für das Projekt relevanten Abläufe. Die ausgewählten Prozesse wurden anschließend in weiteren Workshops mit den beteiligten Mitarbeitern in Prozessmodellen visualisiert und hinsichtlich bestehender Schwachstellen analysiert. Die aus der Prozessaufnahme abgeleiteten Handlungsbedarfe konnten daraufhin in einer systematischen Potenzialanalyse strukturiert und gemeinsam mit der Geschäftsführung priorisiert werden. Ausgehend von den priorisierten Potenzialen wurde durch das MFA unter Einbindung der Kundenmitarbeiter eine Soll-Prozessstruktur entwickelt. Diese wurde anschließend in einem Prozessmodell dokumentiert. Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zur Realisierung der neuen Prozesse wurden durch einen strukturierten Maßnahmenplan gewährleistet.

Wertschöpfungsbeitrag des MFA

Die neu erarbeiteten Abläufe und Organisationsstrukturen führten zu erheblichen Effizienzsteigerungen und der reibungslosen Bewältigung des gestiegenen Geschäftsvolumens. Folgende konkreten Verbesserungen wurden unter anderem erzielt:

  • Der Aufwand für die Erstellung der monatlichen Projektabrechnung und des Monatsabschluss konnte um sieben Tage reduziert werden
  • Eine schnelle und strukturierte Einarbeitung der Mitarbeiter für die neu geschaffenen Stellen wurde ermöglicht
  • Entlastung der Mitarbeiter von Campus Consult von standardisierten, repetitiven Tätigkeiten
  • Verbesserung der Koordination und des Zusammenwirkens der einzelnen Stellen entlang der Prozesskette von der Auftragserteilung bis zur Abrechnung
  • Effiziente und stabile administrative Prozesse

„Unsere hohen Ansprüche an eine strukturierte, methodische Vorgehensweise und die konsequente Ausrichtung auf die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen konnten die Mitarbeiter des MFA allumfassend erfüllen. Gepaart mit ihren branchenübergreifenden Kenntnissen im Bereich des Controllings gelang es dem Team des MFA mit unseren Mitarbeitern, pragmatische Lösungen für unsere Problemstellung zu realisieren."

Ihr Ansprechpartner

Sebastian Brost
Geschäftsführer
Campus Consult Projektmanagement GmbH

 
 

Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH

Steigerung der Kostentransparenz durch einen Ausbau der Kostenstellenrechnung.

Projektpartner

Als Teil der 1932 gegründeten Wöhler Gruppe steht die Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH für Innovationen, eigene Produktentwicklung und Fertigung „Made in Germany“. Wöhler entwickelt, fertigt und vertreibt Messgeräte, Inspektions- und Reinigungstechnik für Anwendungen rund um Heizung, Lüftung und Gebäude. Das Unternehmen ist weltweit tätig und beschäftigt 150 Mitarbeiter.

Herausforderungen

Durch das beständige Wachstum des Unternehmens stand Wöhler vor der Herausforderung, die historisch gewachsene Kostenrechnung an die zunehmende Komplexität anzupassen. Insbesondere galt es, mit der Sicherstellung der Transparenz und Verursachungsgerechtigkeit der Kostenrechnung eine Grundlage für die positive Weiterentwicklung des Unternehmens zu schaffen. Durch die Bereitstellung und Konzentration auf die handlungsrelevanten Informationen sollte der Unternehmensführung die Steuerung der Fertigungskosten erleichtert werden. Zudem sollte auch zukünftig die Pflege der Kostenrechnung trotz der gestiegenen Anforderungen mit den vorhandenen Ressourcen sichergestellt werden.

Vorgehensweise

Ausgangspunkt für das Projekt war die Analyse der bestehenden Kostenrechnung. Zunächst wurde der vorhandene Kostenartenplan bereinigt. Aus der Analyse der Wertschöpfungskette und Leistungsverflechtungen wurde ein überarbeiteter und erweiterter Kostenstellenplan abgeleitet. Gleichzeitig wurden die abzubildenden Leistungsbeziehungen festgelegt und verursachungsgerechte Schlüsselgrößen zur Verrechnung ermittelt. Darauf aufbauend erfolgte eine Anpassung der Kalkulation, der internen Erfolgsrechnung und der zentralen Ergebnisberichte an die neu geschaffenen Strukturen der Kostenrechnung. Neben der konzeptionellen Erarbeitung mit dem Projektpartner unterstützte das Team des MFA bei der Umsetzung in die IT-Systeme. Darüber hinaus begleitete das MFA die Validierung der neuen Logik.

Wertschöpfungsbeitrag des MFA

Nach einer erfolgreichen Testphase, in der parallel die bestehende Kostenrechnung aufrechterhalten wurde, konnte die veränderte Kostenrechnung erfolgreich eingeführt werden. Im Ergebnis wurden die folgende Verbesserungen realisiert:

  • Steigerung der Transparenz über die Kosten und deren Struktur
  • Erstellung von aussagekräftigen Berichten mit handlungsrelevanten Informationen
  • Sicherstellung der Handhabbarkeit durch eine stärkere Abbildung in den bestehenden IT-Systemen
  • Verbesserung der Verursachungsgerechtigkeit und Nachvollziehbarkeit der Leistungsverrechnung im Rahmen der Kostenstellenrechnung
  • Umfassende Umsetzungsbegleitung und Sicherstellung der Ausschöpfung identifizierter Potentiale

„Besonders hervorheben möchte ich die methodische Kompetenz und strukturierte Vorgehensweise des MFA. Der Projekterfolg wurde auch durch die umfassende Umsetzungsbegleitung gesichert. Alles in allem hat die Kooperation unserem Unternehmen nachhaltige Mehrwerte geliefert. Eine Zusammenarbeit mit dem MFA ist aus meiner Sicht zu empfehlen.“

Ihr Ansprechpartner

Brian Gebers
Bereichsleiter Organisation und Finanzen
Wöhler Messgeräte Kehrgeräte GmbH

 
 

Kurt Zecher GmbH

Transparente Ermittlung von Kalkulationssätzen für ein neu eingeführtes ERP-System

Projektpartner

Seit mehr als 65 Jahren steht die Kurt Zecher GmbH als Marktführer im Bereich von Rasterwalzenlösungen für Innovationen, Qualität, Anwendungssicherheit und Kundenorientierung. Die Kurt Zecher GmbH beschäftigt ca. 150 Mitarbeiter in den vier Produktionswerken, der Entwicklung und der Unternehmens­führung am Standort Paderborn. Produkte von Zecher kommen weltweit bei führenden Maschinenherstellern der Druck- und Beschichtungsindustrie zum Einsatz.

Herausforderungen

Mit der Einführung einer neuen ERP-Lösung wurden bei Zecher die technischen und prozessualen Grundlagen für die weitere positive Entwicklung des Unternehmens geschaffen. Die mit der ERP-Einführung einhergehenden Änderungen in den operativen Prozessen, Datenstrukturen und technischen Möglichkeiten galt es, in der Kostenrechnung konsistent einfließen zu lassen und die Ergebnis- und Kostentransparenz innerhalb der neuen Strukturen sicherzustellen. Zudem waren für die Auftragskalkulation im ERP-System fundierte und nachvollziehbare  Kalkulationssätze aus der Kostenrechnung zu bestimmen. Dabei sollte die bestehenden Kostenstrukturen und Preisspielräume verursachungsgerecht abgebildet werden, Gleichzeitig sollte zur Verbesserung der Steuerungsmöglichkeiten eine laufende Überprüfung der Gültigkeit der Kalkulationsdaten und der Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung in allen Bereichen ermöglicht werden.

Vorgehensweise

Durch eine gemeinsame Analyse der bisherigen Kostenrechnung und der anstehenden Veränderungen durch die ERP-Systemeinführung konnte in einem ersten Schritt der Handlungsbedarf konkretisiert und geplant werden. Darauf aufbauend wurde unter Berücksichtigung der Prozesse und Strukturen im ERP-System sowie der funktionalen Anforderungen ein neues Kalkulationsschema entwickelt. Die Strukturen zur Ermittlung der Kosten- und Stundensätze für das ERP-System wurden anschließend in der Kostenrechnung geschaffen. Hierzu wurde die Kostenstellenrechnung an die neuen Strukturen angepasst und eine direkte Ableitung der Stunden- und Gemeinkostensätze aus der Kostenstellenrechnung ermöglicht. Parallel zur Umsetzung der neuen Logik in den IT-Systemen wurde ein neuer Ergebnisbericht aus der Kostenrechnung etabliert, in dem die Ist-Kosten und Soll-Kosten auf Grundlage der tatsächlichen Leistungen dargestellt und Abweichungen analysiert werden können.

Wertschöpfungsbeitrag des MFA

Folgende Verbesserungen wurden realisiert:

  • Gewährleistung einer fundierten und transparenten Kalkulation im neuen ERP-System
  • Bestimmung verlässlicher Deckungsbeiträge und Preisspielräume für jeden einzelnen Auftrag
  • Laufenden Überwachung der Gültigkeit der im ERP-System verwendeten Kalkulationssätze
  • Transparenz über die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Unternehmensbereiche durch Soll-Ist-Vergleiche
  • Sicherstellung der Aussagekraft und Transparenz der Kostenrechnung im Zuge der technischen und organisatorischen Änderungen

„Bei unserer ERP-Einführung konnten wir dank der Unterstützung des MFA die Transparenz unserer Kalkulation deutlich erhöhen und die Überprüfbarkeit der Wirtschaftlichkeit in der Produktion stark verbessern.“

Ihr Ansprechpartner

Leitender Angestellter
Kurt Zecher GmbH